5. August 2011

55 days till mayhem/tranquillity

puh, ich hatte grad eine dieser „definitiven“ realisationen: ich fliege nach china. in 56 tagen sitze ich neben meinem onkel in einem flugzeug, das zur landung in hongkong ansetzt. einen weiteren tag später zocke ich im venetian in macao um dicke scheine und sehe mir ne show an. high rollin‘. dann gehts weiter nach peking, chinesen gucken, dann shanghai, chinesen gucken, dann suzhou, chinesen gucken.

das leben kann schön sein. trotzdem habe ich angst vor den vielen variablen. die googledocs-datei zum china trip ist jetzt etwa 150 zeilen lang, es kann so viel geschehen, materielle verluste wie diebstahl durch kleine chinesenhände sind noch meine geringste sorge. elementare dinge, wie gute schuhe, warme klamotten, klima, sitten, gebräuche, flugsicherheit (brennende flugzeugwracks durchziehen meine tagträume)… unfreiwillig formatierte sd-karten treiben mein fotografenherz in den wahnsinn. es kann viel passieren. am ende hat man immer ne gute zeit, ausser auf klassenfahrt. klassenfahrten sind immer scheiße. eiserne regel.

was mach ich so, fragste? fragste nicht. ich sags dir trotzdem. nicht viel, momentan ist der alltag küchenmeister, auch wenn der sich (wegen china) mit dem schmalhans zusammengetan hat, viel kohle ist für nichts übrig, keine neuen knipsen aber ein neuer reisecomputer auf dem ich das hier grad tippe (gehört dann auch erst im august 2013 mir. apple ist da sehr kulant, wenn die schufa es auch ist).

überhaupt: man lebt halt. es kann auch mal nen monat vergehen, nach dem ich mich frage: was war? meistens nichts. routine mit leichten peaks und downs.

ich mag das so, ich will nichts anderes. ich bin materie, also bin ich physik. was sagt wikipedia über trägheit?

Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren, solange keine äußere Kraft auf sie einwirkt.

die kraft wartet am flughafen auf mich. 55 days till new reality.

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26. Juli 2011

platzhalter

ich sollte wirklich mal wieder was posten. bloggen ist aber doch so 2009. ach, ich denk mir schon was aus. achso: coolerweise bin ich jetzt auch unter tobias [at] indie-photo.de zu erreichen. technik ist toll.

7. Juni 2011

i ♥ japan (for shit like this)

ein kleines stückchen NSFW, aber kunst darf das.

holy smokes. und die kamera soll ja eh der neue maschiach sein.

(was der mann erzählt, weiß ich leider nicht.)

5. Juni 2011

anna blaswich über schlag den raab 29

anna blaswich für derwesten.de

30. Mai 2011

ehec my ass

ich fülle, anders als die medien, mein sommerloch mit salat. eigenem salat. (fast) garantiert scheiße-frei. tomaten dann so in 6 wochen.

gärtnern, bitches.

28. Mai 2011

große show: „oddities“

ich habe eine neue lieblingsserie: eine dokumentationsreihe names „oddities“, die in zweiter staffel auf dem amerikanischen discovery-channel läuft und einfach wunderbar ist. wir begleiten die zwei besitzer eines kuriositätengeschäfts in new york city. hier werden seltsamste anitquitäten gesucht, in geschichtliche zusammenhänge gebracht, erklärt und wieder verkauft. allein in der ersten folge geht es um eine mumifizierte katze, eine zweiköpfige kuh, einen sarg und gallensteine. und, ja, all diese sachen werden verkauft.

das beste an den einzelnen episoden sind aber die kunden. unglaubliche charaktäre, exzentrisch, toll, warmherzig.

wer auf freakshows oder den elephant man steht muss die serie gesehen haben.

für die gallensteine gabs übrigens 40 dollar.

20. Mai 2011

ein riesen problem.

eines der großen probleme, die sich in diskussionen ergeben, in denen man standpunkte vertritt, von denen man nicht nur voll und ganz überzeugt ist, nein, die die wissenschaft, physikalische gesetze und astronauten, die die erdenkugel aus der stratosphäre aus erblicken, zu einhundert prozent bestätigen, ist, dass man einfach wie ein dummes, rebellisches teenagerarschloch wirkt, wenn man sich auf ein gespräch einlässt. das ist sehr schade.

17. April 2011

die welt wird dümmer.

meet the boy who says he visited heaven, saw jesus

auf  „the onion“ würde das video besser aussehen.

ich empfehle auch rechts daneben „parents talk ‚proof'“.

14. April 2011

get your tinfoil hat!

wer mal seine verschwörungstheorie-freunde (jeder sollte einen haben! die sind lustig!) zu einem „ich sags dir doch seit jaaahren!“ oder „ho…ly…shit!“ bewegen mag:

illuminati rückwärts –>itanimulli

dann einfach mal auf  itanimulli.com surfen. ziegelsteine kacken.

die logische erklärung vernachlässigen wir. ist ja ne verschwörungstheorie.
29. März 2011

ey, sparkasse dinslaken, go fuck yourself!

ich muss mal eben motzen, ranten, abkotzen.

heute kam die post, ein brief der sparkasse. am 31.3.11 wird das herkömmliche TAN-verfahren abgeschaltet, die TAN-liste wird ungültig. ich liebe onlinebanking, mein geld gebe ich eigentlich nur so aus. ‚till they fucked me. die geigen führen jetzt das chip-TAN und sms-TAN verfahren ein, was effektiv bedeutet: pay up, sucker. neun cent pro sms oder 9,95 für dieses chip-lesedings. ich hasse sowas. das system hat immer funktioniert und jetzt muss ich noch nem spackoverein meine handynummer aufschreiben und darf dafür bezahlen. ich informiere mich morgen bei anderen banken, obs das da auch gibt. wenn nicht: girokonto ohne zinsen (!!) gibts auch woanders.

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