wenn eine sitcom der späten neunziger jahre lange im vorprogramm läuft, wird der kritische punkt für die meisten zuschauer spätestens dann erreicht sein, wenn die letzte folge der letzten staffel (zum zweiten mal) lief und am nächsten abend zur gleichen zeit wieder die erste folge der ersten staffel gesendet wird. es gibt nichts frustrierenderes, als die 5 jahre alten frisuren und jeansjacken zu sehen.
dann verschwindet die sitcom irgendwann, keiner weint den plateuschuhen und gelfrisuren nach.
zeitsprung, 2010, wikipedia. du suchst irgendwas, buchstäblich irgendwas, ein kurzer link bringt dich zu einer schauspielerin, die in staffel 3 einer alten sitcom einen wichtigen nebencharakter gespielt hat. du klickst auf den link zu der sitcom, du liest die “plot summary”, du fragst dich plötzlich, wie der typ nochmal hieß, in den die hauptdarstellerin verliebt war…harvey kinkle. du erinnerst dich an kobolde, die betrunkenen iren nicht unähnlich waren, du freust dich!
was ich sagen möchte: es ist mal wieder zeit für “sabrina, total verhext”.
ein neues spielzeug? ein arbeitsgerät? richtig rechtfertigen lässt sich das ipad nicht, was mir aber egal wurde, als ich es zum ersten mal (ende mai) in den händen hielt.
“ein großer ipod touch”, stimmt. “keine kamera”, stimmt auch. “alter, ich geb dir 2 wochen, dann brichst du’s durch”, killerargument. “es gilt die erste gereration jedes apfelprodukts zu meiden, wie der teufel das weihwasser”, auch klar.
aber nein, es musste sein. erklären kann ich es nicht. bis jetzt bereue ich nichts, kameras hab ich auch genug.
…muss es her sein. damals hat der gute alex (der stinkende franzose) mir meine diana+ aus der schweiz mitgebracht.lange geschichte mit einer menge grauimporten und so… nicht so cool war die geschichte mit seinem kollegen, der grad live irgendwo seine papiere verloren hatte. nun gut, zum punkt: jetzt erst kann ich die damals entstandenen und damit allerersten negative der “meg+” in 6×6 digitalisieren und hier präsentieren.